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Tipps & Tricks

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Der Zahnputzkampf

29. Juni 2017

Zähneputzen ist wichtig. Jeden Tag mindestens zweimal sagt der Zahnarzt, auch schon bei den Kleinen. Ab dem ersten Zahn soll geputzt werden. Allerdings ist das leichter gesagt als getan, jedenfalls bei meinem Sohn.

Seinen ersten Zahn bekam er mit vier Monaten (!!!), also sehr früh. Die ersten Monate beschränkte sich das Zähneputzen auf eine kleine Fingerkappe (Link hier). Solange man ausschließlich stillt, reicht das Putzen damit völlig aus. Mit dem Einführen der Beikost sollte man spätestens mit dem richtigen Putzen beginnen. Da mein Sohn einen Zahn nach dem anderen bekam, fingen wir allerdings früh an zu putzen und da begann der allabendliche Zahnputzkampf.

Unter Tränen und mit wedelnden Armen um sich schlagend gingen die ersten Versuche vonstatten. Eine totale Katastrophe! Kurz vorm Verzweifeln fingen wir an uns “Zahnputzlieder” auszudenken, was anfangs gut half und ihn vorübergehend ablenkte, aber auch nach einigen Tagen seine Wirkung verlor. Das Ganze war mittlerweile sowohl für ihn als auch für mich zu einer Horrorveranstaltung geworden.

Schließlich hatte ich eine Eingebung: Ich kitzelte ihn während des Putzens! Dadurch war er erstens gut gelaunt, zweitens öffnete er den Mund und drittens gelang es so das ganze Theater in eine lustige Veranstaltung zu verwandeln, mit der er positive Assoziationen verband. Mit der Zeit gewöhnte er sich an das abendliche Ritual und mittlerweile sind wir Profis. Im Kindergarten hat Sohnemann seinen “Zahnputzführerschein” gemacht und putzt mittlerweile mit einer elektrischen Kinderzahnbürste (Link hier) und natürlich kindgerechter Zahnpasta (Wir nehmen Nenedent).

 

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AngelVac Nasensauger Review

26. April 2017

Das kennen wohl alle Eltern: das Kleine ist verschnupft und der Schnodder läuft nur so aus der Nase.

Solange die Babies klein sind, bekommt man die fiesen Popel noch ganz gut aus der Nase, aber mit steigendem Alter nimmt der Widerstand, wenigstens bei unserem kleinen Mann, zu.

Wir haben den Nasensauger auf Empfehlung gekauft und hatten ihn ein paar Monate für den “Notfall” im Schrank. Richtig rangetraut haben wir uns nicht, aber die letzte Erkältung brachte derart viel Schleim mit sich, dass andere Geschütze aufgefahren werden mussten.

 

Gesagt – getan! Angel-Vac (bekommt ihr z.B. hier) an den Staubsauger anschließen, niedrigste Stufe einstellen und ran. Erst an Papas dann an die Babynase. Test bestanden!

Unser Kleiner fand es (vor allem beim ersten Mal) nicht toll, aber das lag vor allem an der Lautstärke des Staubsaugers. Es wird mit jedem Durchgang besser, und er freut sich sichtlich wenn die Nase wieder frei ist.

Das O.K. des Kinderarztes wurde selbstverständlich eingeholt, und solange man es nicht übertreibt, sei der Nasensauger völlig in Ordnung.

Also: definitiv ein Daumen hoch!

 

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Fliegen mit dem Baby

24. April 2017

Wir sind vor Kurzem zum ersten Mal mit unserem 7 1/2 Monate alten Baby in den Urlaub nach Mallorca geflogen. Der Hinflug war gelinde gesagt eine Katastrophe, jedenfalls die Landung. Der Start ist wohl im Allgemeinen nicht das Problem. Bei der Landung hielt sich der arme Kerl die Hände auf die Ohren und fing furchbar an zu weinen und das obwohl ich ihn, wie in so vielen Foren geraten wird, stillte. Genau davor hatte ich Angst gehabt!!!

Ich bangte also den ganzen Urlaub über vor dem Rückflug und beschloss schonmal, dass wir NIE WIEDER fliegen, falls er wieder weint. Ich durchforstete das Netz nach nützlichen “Geheimtipps” und was soll ich sagen, irgendetwas oder alles zusammen, hat funktioniert.

1. Tipp

Erst bei Start oder Landung etwas zu trinken oder zu essen anbieten, damit er/sie dann auch wirklich durstig ist und trinkt.

2. Tipp

Wir haben in der Zeit kurz vor Start bzw. Landung schon mal vorab einen Fruchtsauger (z.B. diesen hier) angeboten, damit nicht mittendrin die Milch alle oder der Durst gestillt ist.

3. Tipp

Papa oder ein anderer Begleiter muss den Zwerg bespaßen und ablenken was das Zeug hält. Keine Angst vor den Blicken der anderen Fluggäste, denen ist “Fuchs du hast die Gans gestohlen” bestimmt lieber als Babygeschrei.

 

 4. und ich glaube entscheidender Tipp

Nasenspray. Ich habe für Säuglinge geeignetes Nasenspray mit Wirkstoff genommen, weil er eine kleine Schupfnase hatte.  Es geht aber auch Meerwassernasenspray. Das soll dafür sorgen, dass der Kanal zwischen Nase und Ohr frei ist, dort entsteht wohl der Druck. Hat prima funktioniert.

Schönen Urlaub!

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